Der Netzknoten Navigator verbindet Netzknoten, Straßenabschnitte und Stationierung mit GPS, Koordinaten und einer interaktiven Karte. Verkehrssicherungsunternehmen können damit Standorte suchen, Straßenreferenzen zurück auf die Karte bringen, Ergebnisse teilen und größere Datenmengen weiterverarbeiten. Hinzu kommen professionelle Funktionen für Außendienst, Export, API und die Integration in weitere Systeme.
Welche Aufgaben bündelt der Netzknoten Navigator in einer Anwendung?
Eine Baustelle hat einen Standort. In der Praxis existiert dieser Standort jedoch gleichzeitig in mehreren Formen.
Im Leistungsverzeichnis steht möglicherweise eine Straße mit Abschnitt und Station. Die Bauleitung erhält einen Kartenpunkt. Der Außendienst arbeitet mit GPS. Im GIS werden UTM-Koordinaten benötigt. Für die Kolonne ist dagegen entscheidend, dass sie das Ziel ohne Umwege in der Navigation öffnen kann.
Genau zwischen diesen Darstellungen arbeitet der Vextario Netzknoten Navigator.

Er ist weder nur Netzknotensuche noch gewöhnliche Kartenanwendung. Der Navigator behandelt die Straßenposition als zusammenhängende Information und stellt Funktionen bereit, um sie zu suchen, umzuwandeln, zu prüfen, weiterzugeben und in anderen Systemen zu verwenden.
Das macht den Unterschied besonders für Unternehmen, die regelmäßig Arbeitsstellen an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen bearbeiten.
Produktseite: Vextario Netzknoten Navigator
https://netzknoten-navigator.vextario.com/
Wie funktioniert die Suche von einer Koordinate zur Netzreferenz?
Der wahrscheinlich direkteste Einstieg ist eine vorhandene Position.
Der Anwender gibt WGS84-Koordinaten ein, verwendet seinen aktuellen GPS-Standort oder setzt auf der Karte einen Punkt. Der Navigator ordnet die Position anschließend dem verfügbaren Straßennetz zu.
Das Ergebnis kann je nach regionaler Datenbasis deutlich mehr enthalten als den Straßennamen. Dazu gehören insbesondere Netzknoten, Abschnitt, Stationierung sowie weitere Angaben zum Netzbezug.
Für die Verkehrssicherung ist das beispielsweise dann hilfreich, wenn ein Mitarbeiter eine Einsatzstelle zunächst nur als GPS-Punkt erhält. Statt die Koordinate nacheinander in einer Kartenanwendung und einem Straßeninformationsportal zu recherchieren, entsteht der Straßenbezug direkt aus der Position.
Bei komplexen Knoten wird dabei nicht nur die geometrische Nähe betrachtet. Rampen, Äste, getrennte Richtungsfahrbahnen und mehrere plausible Zuordnungen benötigen einen fachlichen Kontext.
Wie finde ich aus Abschnitt und Station wieder den tatsächlichen Standort?
Die Rückrichtung ist mindestens genauso wichtig.
In Ausschreibungen, Straßenbestandsdaten oder Unterlagen eines Auftraggebers liegt der Standort häufig bereits als Netzreferenz vor. Für die weitere Arbeitsvorbereitung muss daraus jedoch wieder ein Punkt auf der Karte werden.
Der Netzknoten Navigator kann deshalb Straße, Netzknoten, Abschnitt und Stationierung in eine geografische Position zurückübersetzen, soweit die jeweilige Datenbasis diese Auflösung unterstützt.
Der praktische Nutzen zeigt sich schnell: Aus einer Angabe, die zunächst nur im fachlichen Ordnungssystem des Straßennetzes verständlich ist, wird eine Position, die der Bauleiter am Desktop beurteilen und die Kolonne auf dem Smartphone öffnen kann.
Vor allem diese bidirektionale Arbeitsweise macht aus dem Navigator mehr als einen digitalen Netzknotenplan.
Wie hilft die direkte Netzknotensuche bei der täglichen Recherche?
Nicht immer beginnt eine Aufgabe mit vollständigen Eingangsdaten.
Manchmal kennt der Mitarbeiter lediglich die Straße. In anderen Fällen ist ein Netzknoten angegeben, aber der zugehörige Verlauf muss geprüft werden. Oder eine Arbeitsstelle liegt ungefähr in einem bekannten Bereich, während Abschnitt und Station noch fehlen.
Der Navigator ermöglicht deshalb die Suche nach Straße, Netzknoten und Netzabschnitten direkt im fachlichen Kontext.
Auf der Karte können vorhandene Netzknoten eingeblendet werden. Ein Kartenpunkt lässt sich mit den Netzelementen in der Umgebung in Beziehung setzen. Abschnittsverläufe zwischen Netzknoten machen sichtbar, auf welchen Netzbereich sich eine Referenz tatsächlich bezieht.
Das ist vor allem an Anschlussstellen nützlich. Dort kann ein scheinbar einfacher Straßenpunkt mehrere Fahrbahnen, Rampen oder Äste in unmittelbarer Nähe haben.
Eine solche Situation lässt sich wesentlich besser beurteilen, wenn Netz und geografische Karte gemeinsam betrachtet werden.
Welche Kartenfunktionen sind für Bauleitung und Außendienst vorgesehen?
Die Karte ist der gemeinsame Arbeitsbereich des Produkts.
Neben der für Straßenbetrieb und Verkehrssicherung ausgelegten Kartenansicht stehen Satelliten- und Hybridansichten zur Verfügung. Das hilft, wenn die Lage einer Straße zwar fachlich bestimmt ist, die tatsächliche Umgebung aber ebenfalls beurteilt werden soll.
Eine Bauleitung kann beispielsweise erkennen, ob sich in der Nähe eine Anschlussstelle, ein Parkplatz, ein Bauwerk oder eine relevante Zufahrt befindet.
Der aktuelle GPS-Standort lässt sich gemeinsam mit dem Netzbezug darstellen. Im Büro funktioniert die Anwendung genauso ohne Standortfreigabe. Dort kann der Anwender einen beliebigen Kartenpunkt auswählen oder eine bekannte Referenz eingeben.
Auch das relevante Bundesland kann aus der Position abgeleitet werden. Für Planung und Recherche lässt sich der gewünschte Datenraum alternativ manuell wählen.
Das ist keine Nebensache, denn die zugrunde liegenden Straßendaten stammen aus unterschiedlichen regionalen Informationssystemen.
Warum berücksichtigt der Navigator regionale Unterschiede bei Straßendaten?
Deutschland verfügt über ein sehr umfangreiches klassifiziertes Straßennetz, das von unterschiedlichen Straßenbauverwaltungen gepflegt wird.
Allein der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz war Ende 2025 für 17.384 Kilometer klassifizierte Bundes-, Landes- und Kreisstraßen verantwortlich. Zum selben Infrastrukturportfolio gehören dort etwa 5.700 Brücken.
In Bayern übernehmen 64 Straßenmeistereien den Betriebsdienst auf Bundes- und Staatsstraßen. Rund 2.200 Straßenwärter und weitere Beschäftigte im Straßenbetriebsdienst betreuen dort das entsprechende Netz.
Solche Größenordnungen verdeutlichen, warum eine bundesweit nutzbare Anwendung nicht einfach von einer einzigen homogenen Datenquelle ausgehen kann.
Der Netzknoten Navigator behandelt regionale Fähigkeiten deshalb explizit. Wenn ein Bundesland bestimmte Informationen zur Verfügung stellt, können sie genutzt werden. Fehlt ein fachliches Merkmal in der Quelle, wird nicht so getan, als sei es vorhanden.
Für den Nutzer bleibt der Bedienweg trotzdem möglichst gleich.
Welche Koordinatenformate liefert derselbe Standort?
Ein Standort kann fachlich korrekt bestimmt sein und trotzdem im falschen Format vorliegen.
Genau das passiert im Alltag häufig. Eine Koordinate stammt vom Smartphone und liegt als WGS84-Dezimalwert vor. Für ein anderes Dokument werden Grad, Minuten und Sekunden verlangt. In einem GIS oder Planungsprozess wird ETRS89/UTM32 benötigt.
Der Navigator kann denselben Standort in mehreren Darstellungen ausgeben:
WGS84 als Dezimalwerte, WGS84 als Grad, Minuten und Sekunden sowie ETRS89/UTM Zone 32 nach EPSG:25832.
Der Anwender muss die Position dafür nicht neu bestimmen.
Auch beim Kopieren bleibt der jeweilige Wert direkt verfügbar. Der Wechsel des Koordinatenformats wird damit zu einer Darstellung derselben Position und nicht zu einem neuen Recherchevorgang.
Was bringt die Unterstützung von Betriebskilometern?
Im Straßenbetrieb tauchen neben Netzknoten und Stationierung auch Betriebskilometer auf.
Der Navigator berücksichtigt deshalb, wo geeignete Quelldaten verfügbar sind, auch die Beziehung zwischen Betriebskilometer und Netzreferenz.
Das ermöglicht beispielsweise, von einer Straße mit bekanntem Betriebskilometer zu einem fachlichen Netzbezug zu gelangen. Umgekehrt kann eine vorhandene Netzposition wieder mit einem Betriebskilometer in Verbindung gebracht werden.
Wichtig ist hier derselbe Grundsatz wie bei anderen regionalen Funktionen: Eine Ausgabe erfolgt nur dort, wo der Datenbestand eine belastbare Zuordnung erlaubt.
Ein angenommener Kilometerwert wäre für einen professionellen Arbeitsablauf schlechter als eine offen ausgewiesene Datenlücke.
Wie unterstützt die Bauwerkssuche einen konkreten Auftrag?
Eine Arbeitsstelle wird häufig nicht nur über die Straße beschrieben.
Brücken und andere Straßenbauwerke spielen bei Baumaßnahmen, Verkehrsführungen und Kontrollfahrten regelmäßig eine Rolle. Auftraggeber verwenden dafür häufig amtliche Bauwerkskennungen.
Der Navigator kann verfügbare Bauwerke über solche Kennungen auffindbar machen und ihren Bezug zum Straßennetz darstellen.
Interessant ist auch die umgekehrte Suche: Zu einer bekannten Position können nahe Straßenbauwerke ermittelt werden.
Damit lassen sich drei Informationen zusammenbringen, die ansonsten oft getrennt recherchiert werden: das Bauwerk, seine geografische Lage und seine Position im Straßennetz.
Gerade für Arbeitsvorbereitung und Bauleitung ist das praktischer als eine isolierte Bauwerksliste.
Wie funktioniert das Teilen von Straßenpositionen ohne erneutes Abtippen?
Ist eine Position gefunden, beginnt häufig erst der nächste Teil des Arbeitsablaufs.
Der Standort muss zur Disposition, zum Bauleiter oder zur Kolonne. Im üblichen Ablauf wird dafür oft ein Screenshot verschickt, eine Koordinate kopiert oder eine Stationsangabe in eine Nachricht geschrieben.
Der Netzknoten Navigator kann stattdessen einen permanenten Ergebnislink erzeugen.
Der Empfänger öffnet damit dieselbe Position einschließlich des verfügbaren Straßenbezugs. Für Arbeitsaufträge oder Unterlagen kann ein QR-Code verwendet werden.
Auch eine menschenlesbare Netzreferenz lässt sich kopieren. Straße, Netzknoten, Abschnitt, Station und Koordinate können damit beispielsweise in einem Auftrag oder einer E-Mail weitergegeben werden.
Der Vorteil liegt weniger im Link selbst als darin, dass der Empfänger den Standort nicht neu rekonstruieren muss.
Wie gelangt die gefundene Position direkt in die Navigation?
Eine Stationsangabe ist für den Straßenbetrieb fachlich wertvoll. Eine Navigationsanwendung benötigt dagegen in erster Linie ein geografisches Ziel.
Der Navigator verbindet beide Welten.
Eine aufgelöste Straßenposition kann an unterstützte Navigationsanwendungen beziehungsweise die Systemnavigation des Geräts übergeben werden. Apple Karten und Google Maps können dabei je nach Gerät als Zielsystem dienen.
Für den Außendienst fällt damit ein typischer Zwischenschritt weg.
Der Mitarbeiter bekommt nicht nur eine Station oder eine Zahlenfolge geschickt, sondern kann aus dem vorbereiteten Ergebnis direkt zur Einsatzstelle navigieren.
Das ist besonders bei freien Strecken nützlich, an denen keine postalische Adresse sinnvoll zum Ziel führt.
Welche Unterschiede gibt es zu einem normalen Kartenwerkzeug?
| Funktion | Normale Kartenanwendung | Vextario Netzknoten Navigator |
|---|---|---|
| GPS-Position anzeigen | ja | ja |
| Koordinate auf Karte setzen | ja | ja |
| Netzknoten finden | meist nicht | ja |
| Abschnitt und Stationierung bestimmen | meist nicht | ja |
| Stationierung zurück auf Karte führen | meist nicht | ja |
| WGS84, DMS und UTM32 ausgeben | teilweise | zusammen aus einem Ergebnis |
| Abschnittsverlauf darstellen | nicht als fachliche Netzreferenz | ja |
| Mehrdeutige Netzbezüge behandeln | nicht vorgesehen | ja |
| Bauwerksbezug zum Straßennetz | meist getrennt | integriert, wo Daten verfügbar |
| Link und QR-Code weitergeben | teilweise | mit fachlichem Ergebnis |
| CSV-Batch | nein | ja |
| GeoJSON-Export | selten | ja |
| OKSTRA-Workflow | nein | für geeignete Datenräume |
| Fachliche API | allgemeine Karten-API | Road Network Intelligence API |
| MCP | keine Netzknoten-Fachlogik | vorgesehen |
Der Navigator ersetzt eine klassische Kartenanwendung also nicht dadurch, dass er dieselben Funktionen noch einmal anbietet. Sein Schwerpunkt liegt auf dem fachlichen Straßenbezug und dessen Weiterverwendung.
Wie erkennt der Anwender, auf welcher Datenbasis ein Ergebnis entstanden ist?
Eine Koordinate sieht zunächst immer exakt aus. Das sagt aber noch nichts darüber aus, wie sicher die Zuordnung zum Straßennetz ist.
Der Netzknoten Navigator behandelt deshalb Datenqualität als sichtbare Produkteigenschaft.
Zu einem Ergebnis können Quelle und Datenstand geführt werden. Regionale Verfügbarkeit wird berücksichtigt. Eine Confidence beziehungsweise Zuordnungsqualität kann helfen, die Verlässlichkeit der Auflösung einzuschätzen.
Besonders wichtig sind Mehrdeutigkeiten.
Wenn eine Position an einer Anschlussstelle zwei plausiblen Netzobjekten zugeordnet werden könnte, sollte eine Fachanwendung diesen Umstand nicht verstecken. Der Anwender erhält stattdessen die Möglichkeit, die Alternativen fachlich zu beurteilen.
Ebenso werden Data Gaps kenntlich gemacht. Fehlende Werte sollen nicht durch erfundene Angaben ersetzt werden.
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter einen falschen Straßenbezug entdeckt?
Datenqualität lässt sich nicht ausschließlich am Schreibtisch beurteilen.
Mitarbeiter im Außendienst erkennen häufig als Erste, wenn eine Zuordnung ungewöhnlich erscheint oder ein Datenbestand nicht mehr zum tatsächlichen Straßenverlauf passt.
Dafür unterstützt das Produkt strukturiertes Feedback.
Der Anwender kann gezielt melden, ob beispielsweise Straße, Abschnitt, Station, Fahrtrichtung oder ein anderer Bestandteil überprüft werden sollte.
Die Rückmeldung verändert die Quelldaten nicht automatisch.
Das ist wichtig, weil eine Abweichung verschiedene Ursachen haben kann: eine ältere Datenversion, eine Besonderheit der Netzmodellierung, eine tatsächlich geänderte Straße oder ein Fehler in der Auflösung.
Feedback wird damit zum Prüfhinweis und nicht zur unkontrollierten Datenänderung.
Welche Funktionen helfen bei vielen Standorten gleichzeitig?
Bei einer einzelnen Arbeitsstelle ist eine interaktive Suche sinnvoll. Bei einigen hundert Punkten wäre derselbe Ablauf zeilenweise nicht mehr wirtschaftlich.
Dafür bietet der professionelle Funktionsumfang CSV-Stapelverarbeitung.
Eine Liste mit geografischen Koordinaten kann gesammelt in Netzreferenzen übersetzt werden. Ebenso kann ein Reverse-Batch vorhandene Netzreferenzen in geografische Positionen transformieren.
Ein Spalten-Mapping hilft dabei, unterschiedliche CSV-Strukturen zu übernehmen.
Auch Fehlerbehandlung gehört dazu. Eine problematische Zeile soll nicht automatisch den gesamten Job stoppen. Nicht zuordenbare oder fehlerhafte Datensätze können separat ausgewiesen werden, während die übrigen Ergebnisse weiterverarbeitet werden.
Für Rahmenverträge, Standortlisten, Kontrollpunkte oder größere Datenmigrationen ist das wesentlich sinnvoller als eine Folge manueller Einzelsuchen.
Welche Exportfunktionen stehen für GIS und Fachverfahren bereit?
Nach der Auflösung sollen Daten häufig in einem anderen System weiterleben.
CSV ist dafür der einfachste Weg und eignet sich für Excel, Fachverfahren, Auswertungen und BI-Prozesse.
GeoJSON richtet sich stärker an geografische Anwendungen. Die erzeugten Positionen und Geometrien können damit in vielen GIS- und Kartenwerkzeugen weiterverarbeitet werden.
Für geeignete Fachprozesse ist zusätzlich ein OKSTRA-orientierter Export vorgesehen. Die Daten können gegen das entsprechende XSD-Schema geprüft werden.
Interessant ist dabei nicht nur das Zielformat.
Auch Provenienz kann im Export mitgeführt werden. Quelle, Datenstand, Confidence und Status eines Ergebnisses bleiben damit bei der Weitergabe verfügbar, statt beim Export auf eine bloße Koordinate reduziert zu werden.
Wie funktioniert der Navigator auf Smartphone und Tablet?
Der Außendienst ist kein Sonderfall des Produkts, sondern einer der vorgesehenen Nutzungskontexte.
Der Navigator funktioniert als responsive Web-App auf Desktop, Tablet und Smartphone. Auf unterstützten Geräten kann er als PWA installiert werden.
Für mobile Nutzung sind große Touch-Ziele und kurze Bedienwege vorgesehen. Der Anwender soll vor Ort nicht durch verschachtelte GIS-Dialoge navigieren müssen, wenn er lediglich seinen Standort bestimmen, einen Abschnitt prüfen oder eine Position weitergeben möchte.
Eine lokale Historie erleichtert den erneuten Zugriff auf zuletzt verwendete Standorte.
Die Anwendung kann außerdem ohne GPS-Freigabe genutzt werden. Kartenpunkt, Koordinateneingabe und Straßenreferenz bleiben weiterhin verfügbar.
Warum unterstützt das Produkt mehrere Sprachen?
Verkehrssicherungsunternehmen arbeiten häufig mit Mitarbeitern unterschiedlicher Herkunft.
Deshalb steht die Oberfläche des Navigators nicht ausschließlich auf Deutsch zur Verfügung. Unterstützt werden Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch, Polnisch und Rumänisch.
Der Sprachwechsel ist so vorgesehen, dass der aktuelle Arbeitszustand nicht verloren geht.
Das ist im Außendienst relevanter als eine reine Übersetzung von Menüpunkten.
Ein vorbereiteter Standort kann im Büro auf Deutsch bearbeitet werden, während der Mitarbeiter auf dem Smartphone dieselbe Position mit einer anderen Oberflächensprache öffnet.
Der fachliche Straßenbezug bleibt derselbe.
Welche Möglichkeiten bietet die API für eigene Unternehmenssoftware?
Ab einem gewissen Digitalisierungsgrad reicht eine gute Web-App allein nicht mehr aus.
Ein Unternehmen kann beispielsweise ein eigenes Dispositionssystem, Kundenportal, GIS oder eine Kontrollfahrt-Anwendung einsetzen. Dann wäre es unnötig, eine Position zuerst dort zu erfassen und anschließend manuell im Navigator erneut einzugeben.
Die Road Network Intelligence API stellt zentrale Funktionen deshalb maschinenlesbar zur Verfügung.
Andere Anwendungen können eine Position in einen Straßenbezug auflösen, eine Stationierung in eine geografische Position übersetzen, Straßenkontext abrufen oder prüfen, welche regionalen Funktionen verfügbar sind.
Die API ist versioniert, damit Integrationen nicht bei jeder Produktänderung unkontrolliert brechen.
Damit wird der Netzknoten Navigator neben der Benutzeroberfläche auch zu einem Fachdienst für andere Systeme.
Was ermöglicht MCP zusätzlich zur API?
MCP richtet sich an einen weiteren Anwendungstyp: Assistenzsysteme und softwaregestützte Arbeitsabläufe, die Funktionen dynamisch aufrufen können.
Über den Vextario Netzknoten MCP können spezialisierte Operationen wie find_net_node, find_road_segment, resolve_location, resolve_stationing oder get_network_context bereitgestellt werden.
Der entscheidende Punkt liegt in der Trennung der Aufgaben.
Ein Sprachmodell kann eine Anfrage verstehen. Die eigentliche fachliche Zuordnung von Straße, Abschnitt und Station wird trotzdem von der dafür entwickelten Road-Location-Engine ausgeführt.
Dasselbe Fachmodell kann dadurch von Web-App, API, Batch und MCP genutzt werden.
Unternehmen vermeiden damit verschiedene voneinander abweichende Interpretationen derselben Straßenposition.
Wie passen die Funktionen zu einem mittelständischen Verkehrssicherungsunternehmen?
Nicht jedes Unternehmen benötigt vom ersten Tag an alle Funktionen.
Ein Bauleiter kann mit der normalen Suche beginnen. Die Arbeitsvorbereitung verwendet später Netzreferenz, Koordinatenumrechnung und Sharing. Bei größeren Projektlisten kommt Batch-Verarbeitung hinzu. Ein Unternehmen mit eigenem GIS nutzt GeoJSON. Wer ein eigenes Kunden- oder Dispositionssystem betreibt, kann schließlich über die API integrieren.
Diese Abstufung ist für den Mittelstand sinnvoll.
Der Navigator zwingt einen Betrieb nicht dazu, für die erste Netzknotensuche ein umfangreiches IT-Projekt aufzusetzen. Gleichzeitig endet das Produkt nicht dort, wo der professionelle Datenprozess beginnt.
Genau diese Spannweite ist ein wesentlicher Teil des Produktkonzepts.
Weitere Fachanwendungen für Verkehrssicherung und operative Straßenprozesse bündelt die Vextario Produktfamilie Verkehrssicherung:
Was ist die eigentliche Stärke des Netzknoten Navigators?
Die einzelnen Funktionen lassen sich leicht aufzählen. Interessanter ist ihr Zusammenspiel.
Ein Mitarbeiter beginnt mit einer Koordinate. Daraus entsteht eine Netzreferenz. Die Position wird auf der Karte geprüft und in UTM32 übernommen. Anschließend geht ein QR-Code an die Kolonne. Der Fahrer öffnet denselben Standort und startet die Navigation. Später wandert die Position als GeoJSON ins GIS.
Bei einem anderen Auftrag beginnt der Prozess genau andersherum: Abschnitt und Station kommen aus den Unterlagen und werden erst durch den Navigator zum Kartenpunkt.
Der Netzknoten Navigator ist deshalb vor allem ein Übersetzer zwischen den unterschiedlichen Formen einer Straßenposition.
Für Unternehmen, die regelmäßig mit klassifizierten Straßen arbeiten, liegt darin mehr praktischer Nutzen als in einer weiteren isolierten Kartenanwendung.
Produktseite: Vextario Netzknoten Navigator
https://netzknoten-navigator.vextario.com/
Hersteller: KrambergAI GmbH
https://krambergai.com/
Quellen der verwendeten Kennzahlen
Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz: Wir sind der LBM
Verwendete Kennzahlen: 17.384 Kilometer klassifiziertes Straßennetz und 5.700 Brücken.
https://lbm.rlp.de/ueber-uns/wir-sind-der-lbm
Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr: Organisation des Straßenbetriebsdienstes
Verwendete Kennzahlen: 64 Straßenmeistereien und rund 2.200 Beschäftigte im Straßenbetriebsdienst.
https://www.stmb.bayern.de/vum/strasse/betriebsundwinterdienst/organisation/index.php
Interessante Links
Hessen Mobil: SIBHessen, zentrale Informations- und Auswertungsplattform für Straßeninfrastruktur
https://mobil.hessen.de/strassenbetrieb/sibhessen
Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt: Amtliche Netzknotenkarten
https://lsbb.sachsen-anhalt.de/service/netzknotenkarten
VERKEHR.NRW: Informationen zu Karten, Geolokation, Layern und unterschiedlichen Straßendaten
https://www.verkehr.nrw/faq
Kann ich mit dem Netzknoten Navigator einen Netzknoten anhand einer GPS-Position finden?
Ja. Der aktuelle GPS-Standort kann als Ausgangspunkt für die Straßenreferenzierung verwendet werden. Der Navigator sucht den verfügbaren Straßenkontext und kann je nach regionaler Datenlage Straße, Netzknoten, Abschnitt und Stationierung bestimmen. Alternativ lässt sich dieselbe Funktion mit eingegebenen Koordinaten oder einem manuell gewählten Kartenpunkt verwenden.
Kann ich eine bekannte Stationierung wieder auf der Karte anzeigen?
Ja. Die Auflösung funktioniert auch in Gegenrichtung. Eine vorhandene Straßenreferenz aus Straße, Abschnitt beziehungsweise Netzknoten und Station kann in eine geografische Position übersetzt werden, sofern die benötigten Quelldaten verfügbar sind. Anschließend lässt sich der Punkt auf der Karte prüfen, teilen oder als Ziel an eine unterstützte Navigationsanwendung übergeben.
Kann der Navigator unterschiedliche Koordinatensysteme umrechnen?
Der Navigator stellt dieselbe Position in mehreren gebräuchlichen Koordinatendarstellungen bereit. Unterstützt werden WGS84 in Dezimalgrad, WGS84 in Grad, Minuten und Sekunden sowie ETRS89/UTM Zone 32 nach EPSG:25832. Damit entfällt bei vielen Arbeitsabläufen der zusätzliche Wechsel zu einem separaten Koordinatenkonverter oder GIS nur für die Formatumrechnung.
Kann ich Netzknoten direkt auf der Karte suchen?
Ja. Verfügbare Netzknoten können auf der Karte dargestellt und gemeinsam mit Straßenabschnitten betrachtet werden. Ein Kartenpunkt lässt sich mit nahe gelegenen Netzelementen in Beziehung setzen. Das ist besonders hilfreich bei Anschlussstellen, Rampen oder komplexen Netzknoten, bei denen die rein geometrisch nächstgelegene Straße nicht automatisch der fachlich passende Netzbezug sein muss.
Kann ich eine gefundene Position ohne Account weitergeben?
Für die Weitergabe sind permanente Ergebnislinks und QR-Codes vorgesehen. Ein Empfänger kann damit den vorbereiteten Standort öffnen, ohne die Koordinate oder Netzreferenz erneut eingeben zu müssen. Das eignet sich für den Übergang von Arbeitsvorbereitung und Disposition zu Bauleitung, Kolonne, Nachunternehmer oder anderen Beteiligten eines Verkehrssicherungsauftrags.
Unterstützt der Netzknoten Navigator auch Straßenbauwerke?
Ja, soweit geeignete Quelldaten verfügbar sind. Straßenbauwerke können über amtliche Kennungen gesucht und zusammen mit ihrem Straßen- beziehungsweise Netzbezug dargestellt werden. Zusätzlich können Bauwerke im Umfeld einer bekannten Position interessant sein. Das verbindet Bauwerksinformation, geografischen Standort und Netzreferenz innerhalb desselben Arbeitsablaufs, statt drei getrennte Recherchen durchzuführen.
Kann ich hunderte Koordinaten in einem Schritt verarbeiten?
Für professionelle Anwender ist eine CSV-Stapelverarbeitung vorgesehen. Eine Liste von Koordinaten kann gesammelt in Straßenreferenzen umgewandelt werden, ebenso funktioniert die Verarbeitung in Gegenrichtung. Über Spalten-Mapping lassen sich verschiedene Dateistrukturen übernehmen. Einzelne fehlerhafte oder mehrdeutige Datensätze können separat ausgewiesen werden, ohne den gesamten Batch abzubrechen.
Welche Exportformate unterstützt der Navigator?
Für die professionelle Weiterverarbeitung stehen CSV und GeoJSON zur Verfügung. Für geeignete fachliche Datenräume ist zusätzlich ein OKSTRA-orientierter Export mit Schema-Validierung vorgesehen. Neben Position und Netzreferenz können auch Kontextinformationen wie Quelle, Datenstand, Confidence und Status relevant sein, damit die Herkunft eines Ergebnisses in nachgelagerten Prozessen nachvollziehbar bleibt.
Kann ich den Netzknoten Navigator auf dem Smartphone verwenden?
Ja. Die Anwendung ist für Desktop, Tablet und Smartphone ausgelegt und kann auf unterstützten Geräten als PWA installiert werden. Mobile Arbeitsabläufe umfassen unter anderem GPS-Position, Suche, Kartenansicht, Teilen und Übergabe an die Navigation. Die Anwendung bleibt außerdem nutzbar, wenn keine GPS-Freigabe vorliegt, etwa über Koordinaten oder Kartenauswahl.
Kann unsere eigene Software die Funktionen des Navigators verwenden?
Ja. Für Integrationen ist eine versionierte Road Network Intelligence API vorgesehen. Sie ermöglicht anderen Anwendungen unter anderem die Auflösung geografischer Positionen, die Rücktransformation von Stationierungen und den Abruf von Straßenkontext. Zusätzlich stellt MCP einen Integrationsweg für kompatible Assistenzsysteme bereit, sodass dieselbe Fachlogik in unterschiedlichen Anwendungen genutzt werden kann.

