Der Netzknoten Navigator bündelt Straßenreferenzierung, Kartenarbeit, Koordinatenumrechnung, Sharing und professionelle Datenübergabe in einer Anwendung für Verkehrssicherungsunternehmen. Aus GPS, Kartenpunkt oder Koordinate entsteht ein nutzbarer Netzbezug, während sich Abschnitt und Station wieder auf die Karte zurückführen lassen. So bleibt eine Straßenposition vom ersten Auftrag bis zur Weiterverarbeitung im Büro und Außendienst nutzbar.
Was passiert morgens in der Arbeitsvorbereitung mit einer neuen Einsatzstelle?
Ein neuer Auftrag landet im Postfach. Die Ortsangabe lautet nicht „Musterstraße 25“, sondern vielleicht B 27, bestimmter Abschnitt, Station 2,350. In einer anderen Ausschreibung stehen nur zwei Koordinaten. Beim nächsten Auftrag hat der Bauleiter einen Kartenausschnitt geschickt, während im Leistungsverzeichnis ein Netzknoten genannt wird.
Für Verkehrssicherungsunternehmen ist das normal.
Die Position einer Arbeitsstelle kann in unterschiedlichen Formen eintreffen, obwohl am Ende immer dieselbe Frage beantwortet werden muss: Wo genau soll gearbeitet, aufgebaut oder kontrolliert werden?

Der Vextario Netzknoten Navigator setzt an diesem Punkt an. Statt für jede Darstellungsform ein eigenes Werkzeug aufzurufen, können geografische und fachliche Straßenangaben innerhalb eines gemeinsamen Arbeitsablaufs verarbeitet werden.
Eine GPS-Position lässt sich dem Straßennetz zuordnen. Eine bekannte Koordinate kann aufgelöst werden. Ein Punkt wird direkt auf der Karte gesetzt. Umgekehrt kann aus einer vorhandenen Straßenreferenz wieder eine geografische Position entstehen.
Das klingt zunächst nach Datenverarbeitung. Im Büro bedeutet es vor allem: weniger Wechsel zwischen Kartenportalen, Koordinatenkonvertern, Tabellen und Notizen.
Produktseite: Vextario Netzknoten Navigator
Wie wird aus einem GPS-Punkt ein fachlich verwendbarer Straßenbezug?
Ein Smartphone liefert zunächst geografische Koordinaten. Für die Navigation reicht das meistens aus. Für einen betrieblichen Vorgang rund um eine klassifizierte Straße fehlen jedoch häufig Informationen.
Der Netzknoten Navigator kann einen Standort deshalb in den verfügbaren Kontext des Straßennetzes einordnen. Dazu gehören je nach regionaler Datenlage die Straße, der betreffende Abschnitt, begrenzende beziehungsweise zugehörige Netzknoten und die Stationierung.
Der Anwender muss dafür das technische Modell einer Straßeninformationsbank nicht kennen.
Interessant wird diese Funktion beispielsweise bei einer Ortsbesichtigung. Der Bauleiter steht bereits an der späteren Arbeitsstelle, öffnet den Standort und benötigt den fachlichen Straßenbezug für die weitere Vorbereitung. Ein anderer Mitarbeiter sitzt 200 Kilometer entfernt im Büro und erhält später denselben Standort in einer Form, mit der er weiterarbeiten kann.
Damit wird GPS nicht ersetzt. Die geografische Position wird um den für den Straßenbetrieb relevanten Zusammenhang ergänzt.
Wie funktioniert der Weg in die andere Richtung?
Mindestens genauso wichtig ist der umgekehrte Anwendungsfall.
Die Arbeitsvorbereitung kennt den Standort bereits fachlich, aber nicht geografisch. Aus einem Auftrag liegen Straße, Abschnitt, Netzknoten oder Station vor. Jetzt muss daraus der tatsächliche Punkt auf der Karte werden.
Der Netzknoten Navigator unterstützt deshalb bidirektionale Straßenreferenzierung.
Eine vorhandene Netzreferenz lässt sich, soweit die benötigten Quelldaten vorhanden sind, auf eine reale Position zurückführen. Anschließend kann der Mitarbeiter die Umgebung betrachten, die Position weitergeben oder sie an eine Navigationsanwendung übergeben.
Das ist ein wesentlicher Unterschied zu einer reinen Netzknotensuche. Dort endet der Vorgang beim gefundenen Knoten. Im Navigator ist der Netzknoten Bestandteil einer weiterverwendbaren Straßenposition.
Warum ist eine einheitliche Oberfläche bei 16 unterschiedlichen Datenwelten hilfreich?
Das deutsche Straßennetz ist fachlich nicht dadurch einfacher, dass eine Anwendung bundesweit angeboten wird. Straßendaten entstehen bei unterschiedlichen Straßenbauverwaltungen, werden fortgeschrieben und unterscheiden sich bei verfügbaren Attributen und Diensten.
Schon der Blick auf einen einzelnen Landesbetrieb zeigt die Größenordnung. Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg betreut aktuell mehr als 8.161 Kilometer Bundes- und Landesstraßen. Dafür bestehen unter anderem 33 Straßenmeistereien im Land.
Für einen Verkehrssicherer ist jedoch normalerweise nicht relevant, wie die jeweilige Datenbank eines Bundeslands intern aufgebaut wurde.
Er möchte wissen, welcher Abschnitt betroffen ist.
Genau diese Trennung ist für den Netzknoten Navigator wichtig: Die Komplexität der Datenquellen gehört hinter die Anwendung, nicht auf den Schreibtisch des Disponenten.
Die Oberfläche bleibt vergleichbar, während regionale Capabilities darüber entscheiden, welche Informationen für eine bestimmte Position tatsächlich geliefert werden können.
Welche Funktionen sieht der Anwender bei einer konkreten Position?
Der Produktumfang lässt sich am besten an einer einzelnen Einsatzstelle erklären.
Ein Punkt wird auf der Karte ausgewählt. Der Navigator bestimmt den verfügbaren Straßenkontext. Straße, Abschnitt, Netzknoten und Stationierung können gemeinsam betrachtet werden. Die Position steht gleichzeitig in verschiedenen Koordinatenformaten zur Verfügung.
Aus diesem Ergebnis entstehen anschließend mehrere mögliche nächste Schritte.
Der Mitarbeiter kann den Straßenbezug kopieren. Er kann die Koordinaten übernehmen. Er kann den Punkt teilen. Er kann einen QR-Code verwenden. Er kann die Position an die Navigation übergeben. Bei professionellen Workflows kann das Ergebnis exportiert oder über eine Schnittstelle von einem anderen System verarbeitet werden.
Damit wird aus „Punkt gefunden“ nicht das Ende, sondern der Anfang des eigentlichen betrieblichen Workflows.
Welche Koordinaten muss man nicht mehr separat umrechnen?
In Projekten treffen unterschiedliche Koordinatenformate regelmäßig aufeinander.
Ein Smartphone liefert WGS84 in Dezimalgrad. Ein anderer Projektbeteiligter verwendet Grad, Minuten und Sekunden. GIS- oder Vermessungsunterlagen arbeiten mit ETRS89/UTM32.
Der Netzknoten Navigator hält diese Darstellungen an derselben Position zusammen.
Unterstützt werden WGS84 in Dezimaldarstellung, WGS84 DMS sowie ETRS89/UTM Zone 32 nach EPSG:25832. Ein Mitarbeiter muss deshalb nicht erst den Standort ermitteln, danach einen Koordinatenkonverter öffnen und anschließend prüfen, ob beim Kopieren ein Wert vertauscht wurde.
Im Alltag ist das eine der Funktionen, die kaum spektakulär aussehen, aber häufig verwendet werden können.
Ein Wert wird gesucht. Der andere wird gebraucht. Beide gehören zum selben Ergebnis.
Wie hilft die Karte bei komplizierten Netzsituationen?
Eine Straßenposition ist nicht immer eindeutig, nur weil auf dem Bildschirm eine Linie unter einem Marker liegt.
Anschlussstellen sind dafür ein gutes Beispiel. Hauptfahrbahn, Ausfahrt, Einfahrt und Verbindungsrampen liegen teilweise dicht nebeneinander. Hinzu kommen Äste, getrennte Richtungsfahrbahnen und unterschiedliche Stationierungsrichtungen.
Der Navigator kann verfügbare Netzknoten und Netzabschnitte gemeinsam mit der Kartenposition darstellen. Dadurch bleibt der Zusammenhang sichtbar.
Für die Orientierung gibt es normale Karten-, Satelliten- und Hybridansichten. Gerade bei einer unbekannten Einsatzstelle kann das Luftbild zusätzliche Hinweise liefern, etwa zur Lage einer Anschlussstelle, eines Parkplatzes, eines Bauwerks oder einer Zufahrt.
Der Navigator soll jedoch nicht aus einer Luftbildinterpretation einen fachlichen Wert erfinden. Karte und Fachdatensatz erfüllen unterschiedliche Aufgaben und werden deshalb gemeinsam genutzt.
Was passiert, wenn mehrere Netzbezüge möglich sind?
Ein typischer Softwarefehler wäre, immer genau einen Treffer auszugeben.
Das sieht komfortabel aus, kann aber gerade in komplexen Netzsituationen problematisch sein.
Der Netzknoten Navigator ist darauf ausgelegt, Mehrdeutigkeiten nicht einfach zu verstecken. Sind mehrere Ergebnisse plausibel, können diese als solche behandelt werden. Quelle, Datenstand, verfügbare Qualitätsinformationen und regionale Capability helfen bei der Beurteilung.
Auch in der realen Stationierung ist der Zusammenhang zwischen Abschnitt und Punkt entscheidend. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein beschreibt beispielsweise Stationszeichen, die entlang stationierter Straßenabschnitte im Abstand von 200 Metern angebracht werden. Die Station beginnt am Netzknoten und läuft innerhalb des jeweiligen Abschnitts weiter.
Für Software folgt daraus ein wichtiges Prinzip: Eine Station gehört nicht isoliert irgendwo auf eine Straße. Sie gehört zu einem konkreten Abschnitt und dessen Ordnungssystem.
Welche Funktionen ersetzen im Arbeitsalltag welche Einzellösungen?
| Funktion im Netzknoten Navigator | Typischer Ausgangspunkt | Ergebnis für den Anwender | Bisher oft separat erledigt |
|---|---|---|---|
| GPS zu Netzreferenz | aktueller Standort | Straße, Abschnitt, Netzknoten, Station | GPS plus Landesportal |
| Koordinate zu Netzreferenz | WGS84 oder Kartenpunkt | fachlicher Straßenbezug | Karte plus Straßeninformationssystem |
| Netzreferenz zu Position | Abschnitt und Station | Kartenpunkt und Koordinate | manuelle Portalsuche |
| Koordinatenumrechnung | vorhandene Position | WGS84, DMS, ETRS89/UTM32 | separater Konverter |
| Kartenanalyse | Netzposition | Netz, Satellit, Hybrid, Abschnitt | mehrere Kartenansichten |
| Sharing | fertiges Ergebnis | permanenter Link oder QR-Code | Screenshot und Textnachricht |
| Navigation | Straßenreferenz | geografisches Navigationsziel | erneute Suche im Smartphone |
| Batch-Verarbeitung | Standortliste | viele aufgelöste Referenzen | zeilenweise Recherche |
| Export | aufgelöste Daten | CSV, GeoJSON, geeignete OKSTRA-Ausgabe | manuelle Datenübernahme |
| API und MCP | Unternehmenssystem | maschinenlesbarer Netzkontext | eigene Fachlogik entwickeln |
Der Unterschied liegt weniger darin, dass keine dieser Aufgaben bisher lösbar wäre. Fast alles lässt sich mit genügend Portalen, Tabellen und Fachwissen bereits erledigen.
Der Unterschied liegt darin, wie viele Übergaben zwischen diesen Werkzeugen notwendig sind.
Wie kommt die Position vom Bildschirm im Büro zur Kolonne?
Nach der Arbeitsvorbereitung kommt die praktische Übergabe.
Der Disponent oder Bauleiter hat den richtigen Standort gefunden. Jetzt muss er zum Mitarbeiter, der tatsächlich hinfährt.
Der klassische Weg ist erstaunlich oft ein Screenshot.
Manchmal kommt eine Koordinate als WhatsApp-Nachricht dazu. In anderen Fällen enthält der Arbeitsauftrag einen Kartenausschnitt, während der Mitarbeiter draußen noch einmal selbst nach der Position sucht.
Der Netzknoten Navigator kann stattdessen einen stabilen Ergebnislink bereitstellen. Ein QR-Code ermöglicht denselben Übergang auf Papier oder einem zweiten Bildschirm.
Der Empfänger öffnet die bereits vorbereitete Position.
Er muss weder die Station noch die Koordinate neu eintippen. Und vor allem arbeitet er weiterhin mit demselben Ergebnis wie die Arbeitsvorbereitung.
Wie wird aus dem fachlichen Straßenpunkt ein Navigationsziel?
Im Büro sind Abschnitt und Station fachlich wertvoll. Im Fahrzeug benötigt der Mitarbeiter dagegen einen Punkt, den seine Navigations-App versteht.
Auch dieser Medienwechsel gehört deshalb zum Produkt.
Die ermittelte geografische Position kann an unterstützte Navigationsanwendungen beziehungsweise die Systemnavigation des Geräts weitergegeben werden.
Der Mitarbeiter muss nicht wissen, wie aus Abschnitt und Station eine Koordinate entstanden ist. Er öffnet den vorbereiteten Standort und startet die Navigation.
Damit bleibt die fachliche Referenz im Hintergrund erhalten, ohne die Nutzung im Außendienst unnötig kompliziert zu machen.
Welche Rolle spielen Straßenbauwerke im Navigator?
Arbeitsstellen liegen häufig nicht zufällig irgendwo auf einem Abschnitt.
Brücken, Durchlässe, Anschlussstellen und andere Bauwerke bilden oft den eigentlichen Anlass oder Orientierungspunkt einer Maßnahme. Eine Bauwerkskennung aus einer Unterlage ist für den Mitarbeiter draußen jedoch nicht automatisch ein brauchbares Navigationsziel.
Der Netzknoten Navigator kann verfügbare Straßenbauwerke deshalb mit dem Straßennetz verbinden.
Bauwerkskennungen können als Suchbezug dienen. Ein Bauwerk kann gemeinsam mit Straße und Netzreferenz betrachtet werden. Ebenso können Bauwerke im Umfeld einer bekannten Position relevant sein.
Die Größenordnung solcher Datenbestände ist erheblich. Allein der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg nennt aktuell 1.567 Brückenbauwerke in seinem Verantwortungsbereich.
Für Verkehrssicherer ist deshalb sinnvoll, den Bauwerksbezug nicht getrennt vom Straßenbezug zu denken.
Wie unterstützt der Navigator die Arbeit auf Smartphone und Tablet?
Die Anwendung ist nicht auf den Büro-PC beschränkt.
Der Netzknoten Navigator läuft als responsive Web-App auf Desktop, Tablet und Smartphone. Auf unterstützten Geräten lässt er sich als PWA installieren.
Das ist für den Anwendungsfall wichtiger, als es zunächst klingt.
Im Büro wird häufig mit größerem Bildschirm gearbeitet. Auf der Baustelle muss dieselbe Position auf einem Smartphone funktionieren. Der Nutzer braucht dort keine komplexe GIS-Bedienung, sondern große Bedienelemente, kurze Wege und direkten Zugriff auf Standort, Ergebnis, Sharing und Navigation.
Auch eine fehlende GPS-Freigabe macht die Anwendung nicht unbrauchbar. Koordinateneingabe, Kartenauswahl und Netzreferenz funktionieren unabhängig davon.
Für international zusammengesetzte Teams stehen Oberflächen in Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch, Polnisch und Rumänisch zur Verfügung.
Was passiert am Nachmittag mit einer Liste von 200 Standorten?
An diesem Punkt trennt sich eine praktische Einzelsuche von einem Werkzeug für professionelle Datenverarbeitung.
Vielleicht hat der Auftraggeber nicht einen Einsatzort geschickt, sondern eine CSV-Datei mit einer ganzen Projektliste. Oder ein Unternehmen möchte vorhandene GPS-Punkte seiner Kontrollfahrten nachträglich mit Straßenreferenzen ergänzen.
Dann ist es wenig sinnvoll, jede Zeile einzeln in ein Suchfeld einzufügen.
Der Netzknoten Navigator unterstützt für professionelle Workflows CSV-Stapelverarbeitung. Spalten unterschiedlicher Eingabedateien können zugeordnet werden. Koordinaten lassen sich gesammelt auflösen, genauso kann die Transformation in die Gegenrichtung erfolgen.
Ein fehlerhafter Datensatz muss dabei nicht den kompletten Job stoppen.
Problemfälle können separat behandelt werden, während verwertbare Zeilen weiterlaufen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Daten von Kunden oder anderen Systemen stammen und ihre Qualität nicht vollständig unter eigener Kontrolle steht.
Was lässt sich anschließend exportieren?
Nach einer erfolgreichen Auflösung soll das Ergebnis dort weiterverwendet werden, wo das Unternehmen arbeitet.
Für klassische Tabellen- und Fachprozesse steht CSV zur Verfügung. GeoJSON eignet sich für GIS- und Kartenanwendungen.
Für geeignete Datenräume gehört zudem ein OKSTRA-orientierter Export zum professionellen Funktionsumfang. Die Ausgabe kann gegen das vorgesehene Schema validiert werden.
Wichtig ist dabei, dass ein Export nicht nur aus zwei Koordinatenfeldern bestehen muss.
Auch Provenienz, verwendeter Datenstand, Zuordnungsstatus und weitere Kontextinformationen können für nachgelagerte Prozesse relevant sein.
Gerade bei größeren Projekten macht das später einen Unterschied: Ein Mitarbeiter sieht nicht nur einen Wert, sondern kann nachvollziehen, auf welcher Grundlage dieser Wert entstanden ist.
Wozu braucht ein Verkehrssicherer überhaupt eine API?
Nicht jeder Prozess soll in einer separaten Web-App enden.
Hat ein Unternehmen bereits ein Auftrags-, Dispositions-, Kunden- oder GIS-System, kann der Straßenbezug dort benötigt werden, wo die übrigen Projektdaten ohnehin verarbeitet werden.
Dafür ist die Road Network Intelligence API vorgesehen.
Andere Systeme können unter anderem eine Position auflösen, eine Stationierung in eine geografische Position zurückführen oder den verfügbaren Straßenkontext abrufen.
Die Anwendung muss damit nicht jedes Mal geöffnet werden, wenn lediglich die zugrunde liegende Fachfunktion benötigt wird.
Für ein mittelständisches Unternehmen ist das langfristig interessanter als der Aufbau einer zweiten oder dritten eigenen Straßenreferenzierungslogik.
Die Funktion bleibt zentral. Unterschiedliche Anwendungen können sie nutzen.
Was bringt MCP zusätzlich zur klassischen API?
MCP adressiert einen anderen Zugriff auf dieselbe Fachlogik.
Ein Assistenzsystem kann beispielsweise mit Funktionen wie find_net_node, find_road_segment, resolve_location, resolve_stationing oder get_network_context auf den Netzkontext zugreifen.
Der Vorteil liegt nicht darin, dass ein Sprachmodell plötzlich besser raten kann.
Im Gegenteil: Es muss den Straßenbezug gerade nicht raten. Es kann die dafür vorgesehene Fachfunktion aufrufen.
Das schafft eine saubere Trennung zwischen sprachlicher Bedienung und fachlicher Straßenlogik.
Ein Anwender könnte perspektivisch eine Frage formulieren, während die eigentliche Netzauflösung weiterhin über dieselbe Engine erfolgt, die auch Web-App und API verwenden.
Warum sind Quelle und Datenstand ein sichtbares Produktfeature?
Amtliche Daten sind nicht automatisch unveränderlich.
Netze werden fortgeschrieben. Neue Knoten entstehen, Straßen werden umgebaut oder umgestuft, Attribute ändern sich und Landesdaten werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten aktualisiert.
Auch aktuelle öffentliche Informationen zeigen, dass Netze laufend fortgeführt werden. Das Fernstraßen-Bundesamt beschreibt für das Bundesstraßenverzeichnis beispielsweise, dass dessen Streckenverläufe auf dem aktuellen Bundesstraßennetz des Bundesinformationssystems Straße basieren und regelmäßig fortgeschrieben werden.
Deshalb behandelt der Netzknoten Navigator Quelle und Datenstand nicht als interne technische Metadaten.
Sie gehören zum Ergebnis.
Wer eine Position für eine Dokumentation, einen Export oder eine spätere Prüfung verwendet, sollte nachvollziehen können, auf welchem Datenstand die Zuordnung beruht.
Wie passt der Netzknoten Navigator in die übrige Vextario Produktfamilie?
Ein Verkehrssicherungsauftrag endet selbstverständlich nicht beim Standort.
Danach folgen Arbeitsvorbereitung, Genehmigungen, Material, Einrichtung, Kontrollfahrt, Dokumentation und weitere operative Prozesse.
Der Netzknoten Navigator ist deshalb bewusst als eigenständiges Fachwerkzeug nutzbar, gleichzeitig aber Teil einer größeren Produktarchitektur.
Eine einmal ermittelte Netzposition kann perspektivisch in weiteren Vextario-Anwendungen weiterverwendet werden, ohne dass Straße, Abschnitt und Position erneut eingegeben werden müssen.
Das ist auch der Grund, warum API, MCP und strukturierte Exporte eine Rolle spielen. Der Straßenbezug soll nicht in einer einzelnen Kartenansicht eingeschlossen bleiben.
Vextario Produktfamilie Verkehrssicherung: https://vextario.com/
Für wen ist das Produkt im Mittelstand besonders interessant?
Am meisten profitiert nicht zwingend das Unternehmen mit der größten IT-Abteilung.
Interessant ist der Navigator gerade dort, wo wenige erfahrene Mitarbeiter viele Aufgaben gleichzeitig koordinieren. Wenn ein Disponent jeden Tag Standorte aus unterschiedlichen Quellen prüfen muss, der Bauleiter dieselben Informationen unterwegs benötigt und Kolonnen anschließend dorthin geschickt werden, summieren sich kleine manuelle Schritte.
Die Kernfunktionen können ohne umfangreiche Einführung genutzt werden.
Erst wenn größere Mengen, gemeinsame Unternehmensprozesse oder Integrationen hinzukommen, werden Batch, Exporte, Teamfunktionen, API und MCP relevant.
Das passt zu einem mittelständischen Betrieb besser als eine Lösung, bei der bereits die erste Standortsuche ein GIS-Projekt voraussetzt.
Was bleibt am Ende eines Arbeitstags vom ursprünglichen Standort übrig?
Im besten Fall immer noch dieselbe Position, nur in den jeweils benötigten Darstellungen.
Morgens kam sie als Stationierung aus einem Auftrag. In der Arbeitsvorbereitung wurde sie auf der Karte geprüft. Danach erhielt die Kolonne einen Link. Das Smartphone nutzte eine Koordinate zur Navigation. Später flossen Straße, Abschnitt und Station in eine Projektdatei. Ein anderer Datensatz wurde per GeoJSON an ein GIS übergeben.
Der Ort hat sich währenddessen nicht geändert.
Genau diese Kontinuität ist die eigentliche Produktidee hinter dem Netzknoten Navigator.
Nicht noch eine Karte.
Nicht noch ein Portal.
Sondern eine Straßenposition, die sich vom fachlichen Netzknoten bis zum Smartphone und von dort wieder zurück in professionelle Datenprozesse bewegen kann.
Netzknoten Navigator öffnen: https://netzknoten-navigator.vextario.com/
Hersteller: KrambergAI GmbH
https://krambergai.com/
Quellen der verwendeten Kennzahlen
Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg: Über uns
Verwendete Kennzahlen: mehr als 8.161 km betreute Bundes- und Landesstraßen, 33 Straßenmeistereien und 1.567 Brückenbauwerke.
https://www.ls.brandenburg.de/ls/de/ueber-uns/
Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein: Das Straßeninformationssystem in Schleswig-Holstein
Verwendete Kennzahl: Stationszeichen im Abstand von 200 m an den beschriebenen stationierten Straßenabschnitten.
https://www.schleswig-holstein.de/mm/downloads/LBVSH/Aufgaben/Strassenbau/strasseninfobank.pdf
Interessante Links
Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg: Straßeninformationsbank Brandenburg
Erläutert Netzknoten, Abschnitte, Stationierungsrichtung und die Struktur einer Länder-SIB.
https://www.ls.brandenburg.de/ls/de/service/strasseninformationsbank-brandenburg/
Fernstraßen-Bundesamt: Bundesstraßenverzeichnis mit den Fern- und Nahzielen
Aktuelle Informationen zum Bundesstraßenverzeichnis und seinem Bezug zum Bundesinformationssystem Straße.
https://fba.bund.de/a-z-suche/bundesstrassenverzeichnis
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen: OKSTRA Straßennetz
Fachlicher Hintergrund zur standardisierten Anbindung straßenbezogener Daten an das Netzknoten-Stationierungssystem.
https://okstra-bpb.bast.de/docs/2015/html/EARoot/EA26.htm
Kann ich den Netzknoten Navigator ohne Anmeldung ausprobieren?
Ja. Die Kernfunktionen sind für einen direkten Einstieg ohne umfangreiche Einrichtung vorgesehen. Anwender können eine Position suchen und mit dem Straßenbezug arbeiten, ohne zunächst ein Unternehmensprojekt aufzusetzen. Für regelmäßige betriebliche Nutzung kommen zusätzliche Funktionen wie höhere Kontingente, Teamverwaltung, Batch-Verarbeitung, Export und Schnittstellen hinzu.
Kann der Navigator aus meiner GPS-Position eine Stationierung bestimmen?
Ja, sofern für die betreffende Region die benötigten Straßendaten verfügbar sind. Die geografische Position wird dabei nicht nur einem Straßennamen zugeordnet, sondern kann in den verfügbaren Netzkontext mit Abschnitt, Netzknoten und Stationierung überführt werden. Bei komplexen Situationen können mehrere plausible Zuordnungen eine zusätzliche fachliche Prüfung erfordern.
Kann ich auch mit einer vorhandenen Stationierung beginnen?
Ja. Der Netzknoten Navigator ist nicht auf die Richtung von GPS zu Netzreferenz beschränkt. Eine bekannte Straßenreferenz kann wieder auf eine geografische Position zurückgeführt werden. Dadurch lässt sich beispielsweise eine Stationsangabe aus einem Leistungsverzeichnis auf der Karte prüfen, mit Kollegen teilen und anschließend als reales Ziel für den Außendienst verwenden.
Welche Koordinatenformate unterstützt die Anwendung?
Der Navigator unterstützt WGS84 in Dezimaldarstellung, WGS84 als Grad, Minuten und Sekunden sowie ETRS89/UTM32 nach EPSG:25832. Verschiedene Projektbeteiligte können damit dieselbe Position in dem Koordinatenformat weiterverwenden, das zu ihrem jeweiligen Arbeitsprozess passt, ohne für jede Darstellung erneut einen separaten Koordinatenkonverter aufrufen zu müssen.
Kann ich das Ergebnis direkt an eine Kolonne schicken?
Ja. Eine ermittelte Position kann über einen stabilen Ergebnislink beziehungsweise einen QR-Code weitergegeben werden. Der Empfänger öffnet dadurch denselben Standort, den die Arbeitsvorbereitung bereits geprüft hat. Das reduziert erneutes Abschreiben und Suchen und eignet sich besonders für Übergaben zwischen Disposition, Bauleitung, Kolonnen, Nachunternehmern und anderen Projektbeteiligten.
Kann der Mitarbeiter anschließend direkt dorthin navigieren?
Die geografische Position kann an unterstützte Navigationsanwendungen beziehungsweise die Systemnavigation des Geräts übergeben werden. Der Mitarbeiter muss die fachliche Straßenreferenz dadurch nicht erneut in eine für das Navigationssystem verständliche Form übersetzen. Abschnitt und Station bleiben für den Fachprozess erhalten, während die Navigation den tatsächlich benötigten geografischen Zielpunkt erhält.
Wie behandelt der Navigator mehrere mögliche Treffer?
Bei Rampen, Ästen, komplexen Knoten oder eng nebeneinanderliegenden Fahrbahnen kann eine geografische Position mehreren Netzobjekten nahe sein. Der Navigator ist deshalb darauf ausgelegt, Mehrdeutigkeiten nicht einfach zu verbergen. Verfügbare Alternativen sowie Informationen zu Quelle, Datenstand und Zuordnungsqualität unterstützen den Anwender bei der fachlichen Auswahl des passenden Ergebnisses.
Können komplette Standortlisten verarbeitet werden?
Ja. Für professionelle Workflows ist CSV-Stapelverarbeitung vorgesehen. Unternehmen können viele Koordinaten gesammelt in Netzreferenzen überführen oder vorhandene Netzreferenzen in geografische Positionen transformieren. Ein Spalten-Mapping erleichtert den Umgang mit unterschiedlichen Dateistrukturen. Fehlerhafte Einzelzeilen können getrennt behandelt werden, ohne zwangsläufig den gesamten Batch zu stoppen.
Welche Exportmöglichkeiten bietet der Netzknoten Navigator?
Für die Weiterverarbeitung sind unter anderem CSV und GeoJSON vorgesehen. Für geeignete fachliche Datenräume kann zusätzlich ein OKSTRA-orientierter Export verwendet werden. Neben den Positionsinformationen können auch Provenienz, Datenstand und Zuordnungsinformationen relevant sein, sodass nachgelagerte Systeme nicht nur eine Koordinate, sondern auch deren fachlichen Entstehungskontext erhalten können.
Kann der Netzknoten Navigator in vorhandene Unternehmenssoftware integriert werden?
Ja. Dafür ist eine versionierte Road Network Intelligence API vorgesehen. Andere Systeme können damit Fachfunktionen zur Auflösung von Positionen, Stationierungen und Straßenkontext nutzen. Zusätzlich ermöglicht MCP kompatiblen Assistenzsystemen den Zugriff auf dieselbe fachliche Engine. Unternehmen müssen die komplexe Straßenreferenzierungslogik dadurch nicht in jedem eigenen System erneut implementieren.

